Sonntag, Juni 25, 2006

Amerika hat Angst vor erstarkendem Europa: Europasprache ante portas.

Nordamerika, insbesondere natürlich die VS haben schon immer ein recht gut entwickeltes Gespür für machtpolitische Entwicklungen, gerade wenn sie erst herankeimen und andere noch nichts bemerkt haben.

So hat offensichtlich das amerikanische Unternehmen WIKIPEDIA Enzyklopädie, die angeblich sich frei selbst durch Beiträge aus dem Internetz kommend entwickelt und ständig erweitert, bzw. dessen VS-amerikanische Herrenreiter haben es gemerkt, dahs sich in Europa etwas regt , und prompt ist man ganz aufgescheucht:
Beiträge zu LINGUNA verschwinden [wurden gestrichen] auf mysteriöse Weise, so auch dieser hier:
Gar Rahmenteile, die vorher schon dastanden, sind nunmehr mit verschwunden. Auszüge hier.
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P l a n s p r a c h e n

Plansprachen werden im engeren Sinn jene Sprachen genannt, die dazu gedacht sind, die internationale Verständigung zwischen verschiedenen Völkern und Kulturen zu erleichtern. Diese Plansprachen nannte man [pejorativ und gehässig] auch „Welthilfssprachen“. Von diesen sind Esperanto (1887 von Ludwik L. Zamenhof veröffentlicht), dessen [oberflächlicher] Ableger Ido (1907 von Louis de Beaufront) und das altromanische Interlingua (1951 von Alexander Gode [Occidental] und Professor Berger, Genfer See) bekannte Beispiele.

Eigentlich ist auch das "Deutsche" (= "Volkstümliche [theudisk] Hilfssprache Mittelgermaniens zur Ablösung des Kirchenlateins") von Martin Luther (1534) (ein geistig rebellischer Mönch) eine Plansprache, die über den deutschen Stämmen stehen sollte -- welches nach einigen Änderungen genau die Sprache ist, ohne die wir uns hier im deutschen Internetz gar nicht einmal verständigen könnten; denn die damaligen Stammessprachen der Germanen waren auch im Reich des Königs Ludwig des Deutschen und zur Zeit Martin Luthers sehr unterschiedlich, auch im Wortschatz. Martin Luther hatte den Mut gehabt, eine höhere und gleichzeitig volkstümliche Gemeinsprache, über allen Stämmen stehend, vorzuschlagen und durch seine Bibelübersetzung (1522-34) vorgelegt. -

Auch darf nicht überschlagen werden das Linguna seit 1992, vorgeschlagen von Hans Dieter W. Goeres, das auf Alt-Esperanto aufbaut, es wesentlich erweitert und verbessert (dazu an geeigneter Stelle mehr), nicht nur in der Schreibweise: - da kritisch zu Esperanto zu sagen ist, dass dort die sogenannten Überzeichenbuchstaben Schwierigkeiten bereitet haben und noch heute - beispielsweise beim Umstellen von Schriften bereiten - usw.
So sind bereits im Vorläufer des Linguna, namens Esperanto-Moderna (seit 1979) dieselben durch Digramme ersetzt, und zwar nicht solche schematischer Art beispielsweise mit Nachschlag von 'h' oder von 'x', sondern solche, die international am leichtesten richtig wiedererkannt und ausgesprochen werden können: - So statt j° oder statt j^ damals schon jj (groß: Ji);
statt c° oder c^ seitdem cz [tS], (groß: Cz);
statt g° oder g^ entweder ein gj [d3], (groß: Gi) oder ein ds [dS], oder aber ein dj (groß: Dj, wie in 'Djakarta'), letzteres nur für -di- aus dem Lateinischen und bei einigen afroasiatischen, aussereuropäischen Namen, das 'ds' steht nur beim Verb 'idsi' für Intransivierung, Werden, und bei seltenen, nötigen Unterscheidungen, z.B. zwischen gjino (Gin, Wacholderschnaps) und dsinno (Dschin, flirrender Luftgeist);
statt h° oder h^ lieber ein ch [x] aus dem Lateinischen für griechisches rachenlaut-raues (chi);
statt s° oder s^ ein englisches sh [S], (deutsch 'sch').
Das Überzeichen-u (û) entfällt, da ohnehin die Difthonge au, ou auch ohne das erkennbar genug sind.
In LINGUNA ist ausserdem noch 'eu' mit französischer Aussprache 'ö' verwendet.
Ferner sind in Linguna - ausschliesslich beim Buchstaben 'c' - die westeuropäischen beiden Aussprachen als einmal [ts] vor e,ae,i,j,y und andermal als [k] vor a,o,u,eu eingeführt, da das kyrillisch-deutsche 'k' fortgefallen ist, wodurch zusätzlich die Sprache ein moderneres Bild abgibt.

Auch sonst ist wegen der höheren Akzeptanz in Linguna der Anteil der aus dem Deutschen stammenden Vokabeln ausgeschieden zu Gunsten von griechischen, lateinischen und slawischen etc. Wurzelwörtern.

Diese Kritik an Esperanto sollte nicht fehlen; denn wenn eine Sprache sich aufschwingen will, als universale Zweitsprache gelten zu wollen, muss sie nicht nur Kritik vertragen können, sondern auch sich ernstlich modernisieren und auf höchstmögliche Gefälligkeit und Akzeptanz achten, was im Linguna seit 1992 geschehen ist.

Quelle: http://linguna.blogspot.com und http://www.linguna.de , auch über 40 große Dateien erreichbar bei: hdito@arcor.de . -


Im weiteren Sinn lassen sich auch sogenannte „logische Sprachen“ zu den Plansprachen zählen. Diese Sprachen sollen eine Kommunikation zwischen Menschen ermöglichen, die möglichst unmissverständlich ist und auf logischen Prinzipien aufbaut. Ein beachtliches Beispiel für eine logische Sprache war die filosofische Plansprache (im eigentlichen Sinne, da nicht wie die obigen auf schon bestehende Internationalitäten zurückgreifend) des Mathematikers Leibniz (Begründer der Differential- und Integralrechnung), die sogar jedem Buchstaben eine logisch-filosofische Klassifizierung des Wort- und Ideenschatzes der Menschheit zuordnete, sondern dann ebenso den einzelnen Silben und der Art ihrer Zusammensetzung zu Wörtern.
Das bekannteste Beispiel heutzutage ist Loglan, die in den 1950er-Jahren vom Linguisten James Cooke Brown erfunden wurde, um die sogenannte Sapir-Whorf-Hypothese zu testen. In den 1980er-Jahren spaltete sich eine Gruppe von Brown ab und gründete die Sprache Lojban, die stark auf Loglan aufbaut. 1997 veröffentlichte John Cowan die vollständige Grammatik für diese Sprache.
Neben gesprochenen Plansprachen gibt es auch Gebärdensprachen wie zum Beispiel Gestuno (1973) oder dessen Esperanto-Derivat Signuno (1991), oder
auch logografische Sprachen wie die Bliss-Symbole, die 1949 von Charles K. Bliss erfunden wurde.
(...)

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LINGUNA-Esperanto und S.A.T., Paris :

Um richtig den Wert des LINGUNA, der Língua Cosmopolita, des Esperanto-Moderna de Nostra Tempo, einschätzen zu können, sollte leut neben einiger Kenntnis des INTERLINGUA ((eine ehemalige aus dem OCCIDENTAL hervorgegangene Plansprache rein alt-romanischer Art)) und der Prinzipien des Volapük ((ein aus englischen Vokabeln deformiertes System mit eher türkisch anmutenden Bildungsendungen)),
vor allen Dingen das heute noch existierende alte ESPERANTO einigermahssen durchstudiert haben. (Es ist einfach).

Dies ist auch die Basis für unsere Verbreitung des reformierten Esperanto-Moderna, genannt LINGUNA, eine etymologisch wie filologisch notwendige Fortentwicklung des alten Esperanto, in allen Ländern der Erde, neben den Brieffreundebünden (z.B. pen friend clubs), internationalen Berufszirkeln (z.B. Rotario-Klubs) und den international engagierten Christen
((z.B. YMCA und YWCA - Christliche junge Männer- und Frauen-Bünde und die PAX-CHRISTI-Bewegung))
sowie den internationalen bis übernationalen sozialistischen Arbeiterbewegungen aufklärender, bildender und den Zusammenhalt fördernder Art wie zum Beispiel der SAT - ´Sennacieca Asocio Tutmonda´ mit Alt-Esperanto; sie heisst auf LINGUNA:
SENNACIONEZZA ASSOCIAGJO TUTMONDA, das ist zu deutsch: ´Anationale Vereinigung der Ganzen Welt´, sie kämpft für eine basiskontrollierte demokratische Weltvereinigung ohne Nationalismen jedweder Art bei gleichzeitigem Respekt vor ALLEN Muttersprachen und Kulturen der Erde, die sie als vollständig gleichberechtigt ansieht.
Völkerverbindende Eine Sprache sei bspw. Esperanto, wir meinen jedoch demgegenüber dessen Erweiterung und Höherentwicklung zu LINGUNA, neben allen Muttersprachen der Erde, die aber innerhalb der SAT-Organisation alle gleichermahssen zurückstehen müssen hinter der gerade genannten Einen Sprache,
die nur eine neutrale, internationale bis übernationale und völkerversöhnende Sprache für TERRA - I (Planet Erde) sein kann, vom Menschen selbst planvoll unter Berücksichtigung natürlicher Prinzipien geschaffen, die auf internationalem sprachlichem Gebiet den Wildwuchs ebenso wie den Kolonialismus und Abfrass-Globalismus der Ausbeuter in den internationalen Institutionen, Vereinigungen und Gesellschaften ablöst.

So wird die gesunde Basis der Gleichstellung für alle gewährleistet und die Grundlage für eine freiheitliche, das Subsidiaritätsprinzip achtende, bis in alle Verästelungen hin basisdemokratisch durchkontrollierte föderative Weltvereinigung und deren Ressorts geschaffen.
Es war klar, dahs dies, als es von LANTI, dem (französischen) Begründer der SAT, auch in Moskau 1931 vorgetragen wurde, auf dem letzten SAT-Kongress des kommunistischen Ostens, im krassen Gegensatz stand zum russifizierenden Staatskapitalismus kommunistischer Art, woraufhin dann auch prompt die SAT in der Sowjetunion verboten wurde und der ´SENNACIULO´, das Esperanto-Monatsorgan der SAT (Zentrum Paris) nur noch heimlich in geringen Stückzahlen unter Lebensgefahr nach Russland eingeschmuggelt werden konnte. Diese und viele sich daran anschliessende ´Samisdats´ (Selbstverlage heimlicher Art) haben den Gedanken an den wahren Sozialismus und die wahre Völkerverständigung (eben eine ohne Russifizierung und ohne Aufoktroyierung des leninistischen bis stalinistsichen Weges, etc.) im Gedächtnis der Arbeiter wachgehalten und die Grundlage gelegt für die schliessliche Überwindung des kommunistischen Staatskapitalismus,
... woraus aber noch lange nicht folgt, dahs der jetzige Zustand (in den neunziger und ersten 2000-er Jahren), der gekennzeichnet ist von mafiotischem Wirrwar und Rückfall in alt-kapitalistische Ausbeutung irgendwie besser ist, er muss erst noch zu neuen Ufern weiterentwickelt werden, die nicht unbedingt denjenigen des amerikanischen Kapitalismus gleichen, wohl aber einer vollständigen Demokratiserung zugehörig sind, verbunden mit neuer Bewusstseinsbildung des freien Arbeiter-, Handwerker-, Bauern- und Intellektuellen-Standes, wie etwa auf der Basis von Eidgenossenschaften nach Schweizer Vorbild. Der Kampf um soziale Gerechtigkeit und soziale Gleichstellung sowie die Beendigung jeder Ausbeutung des Menschen durch den Menschen und das Ringen um gröhstmögliche Freiheit für alle und um basisdemokratische Kontrolle aller Instanzen und Räte sowie der Wirtschaft -- auch im Sinne des Erhalts einer menschenwürdigen und natürlichen Umwelt -- hat gerade erst begonnen.
Der Weg der ehemaligen UdSSR war dennoch nicht vollig umsonst, immerhin hat sie mitgeholfen, den Nationalsozialismus hitlerscher Prägung zu besiegen und hat ebenso wie die Französische Revolution einen gewaltigen Meilenstein in der Geschichte der Menschheit gesetzt. Es liegt an uns, die Lehren aus der Geschichte zu lernen, aber auch niemals den Kampf um Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit aufzugeben, sondern das Banner der Weltrevolution geläutert und gereinigt, mit neuem Impuls und guten Erfahrungen bereichert, weiter voranzutragen. Dies sind wir alle unseren Vorfahren schuldig.

(In Linguna:) LIBERTAT -- EGALITAT -- FRATERNITAT !
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Alles Gute! Saluton cordialan! HDito.

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